Jede Menge Wäscheklammern waren am Montag nötig, um die Notenblätter an Ort und Stelle zu halten, so windig war es am Abend. Doch die rund 50 Musikerinnen und Musiker des städtischen Blasorchesters blieben standhaft, und noch mehr: Ihr ursprünglich für eine halbe Stunde angesetztes Standkonzert verlängerten sie gerne um eine Zugabe, wie es sich die vielen Zuhörer auf dem Stadtparkett lautstark gewünscht hatten. Die Bandbreite war auch diesmal riesig. Von „Crazy Little Thing Called Love“ von Queen bis hin zu einer feierlichen Komposition von Richard Wagner – im Jubiläumsjahr der Festspiele ein Muss – reichten die Darbietungen.
Und auch die Kurier-Stiftung „Menschen in Not“, die bereits seit vielen Jahren von diesen Auftritten profitiert, wurde mit einem Rekord-Spendenergebnis belohnt. 565,78 Euro lagen am Ende im Instrumentenkoffer. Stiftungsvorsitzende Gabi Schnetter bedankte sich bei allen Akteuren und Spendern. „Das Geld wird ohne Abzüge für bedürftige Menschen in der Region eingesetzt.“ Dirigent Peter König machte auf die nächsten Auftritte des Blasorchesters aufmerksam, vor allem beim Bayreuther Bürgerfest.