Aus Kostengründen
Wie Vorstand Franz Sedlak in einem Informationsschreiben mitteilt, erfülle die Aidsberatung Oberfranken seit 1988 unter Trägerschaft des Diakonischen Werkes – Stadtmission Bayreuth e. V. einen wichtigen Versorgungsauftrag für die öffentliche Gesundheit. Sedlak: „Mit unserem Hauptsitz in Bayreuth und der Außenstelle in Bamberg stellen wir die einzige Fachberatungsstelle für HIV und Aids in der Region dar. Wie unverzichtbar dieses Angebot ist, zeigen die Zahlen aus 2025 mit 1.724 Beratungen und 120 Präventionsprojekten.“
Als Grund für die Schließung werden neue Förderrichtlinien für 2026/2027 des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit, Pflege und Prävention genannt. Aufgrund dessen komme es zu erheblichen Kürzungen bei der Refinanzierung. Auch die Kurier-Stiftung „Menschen in Not“ hatte in den vergangenen Jahren die regelmäßigen Testangebote in der Beratungsstelle immer wieder finanziert, um das für Interessenten kostenlose Angebot sicherzustellen.
Dennoch jetzt die Schließung der Fachberatungsstelle. Sedlak: „Der Verwaltungsrat unseres Trägers hat beschlossen, die Aidsberatung Oberfranken zum 28. Februar 2027 einzustellen. Diese Entscheidung ist uns außerordentlich schwergefallen.“ Sedlak dankt dem gesamten Team der Beratungsstelle, „das sich über viele Jahre hinweg mit großem Engagement, hoher Fachlichkeit und persönlichem Einsatz eingebracht hat.“
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