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Hier die Vorstellung des neuen Leitungsteams Indianercamp NRW
Damit Ihr so ein bisschen wisst, wer das neue Leitungsteam des Indianercamps in NRW ist, wollen wir uns euch kurz vorstellen. Wir, Tamara und Navatharsan, sind mit dem Indianercamp 2005 nun das neunte Mal als Mitarbeiter dabei. 1995 bzw. 1996 hörten wir zum ersten Mal auf einem Regionaltreffen der christlichen Pfadfinderschaft Royal Rangers von dem Indianercamp. Es wurden noch Mitarbeiter gesucht. Unabhängig voneinander und um ein Jahr versetzt waren wir bewegt von der Idee, Kindern, die aus schwierigen Verhältnissen kommen, einen Urlaub zu ermöglichen, in dem sie Jesus kennen lernen durften.
„Doris Voßmerbäumer von den Royal Rangers fing an, von der Arbeit zu berichten und ich konnte merken wie es mir immer wärmer ums Herz wurde. Schnell war mir klar, Gott will, dass ich dabei bin. Damals wusste ich natürlich noch nicht, wie lange er mich dort haben wollte.“
Auf jedem Indianercamp konnten wir erleben, wie Gott mitten dabei war, wie er die ganze Zeit gesegnet hat und wie die Kinder ganz praktisch erfahren konnten, dass Gott real ist und sich für sie ganz persönlich interessiert.
„Ich erinnere mich noch genau an eine Situation, als es in Strömen regnete. Gemeinsam mit den Kindern beteten wir, dass der Regen aufhören sollte und nur kurze Zeit später schien wieder die Sonne. Die Kinder waren begeistert und dankten Gott dafür.“
Wir konnten sehen, dass Gott Menschen wie uns durch einfaches Vorleben gebrauchen kann. Durch praktischen Einsatz und dem Zusammenleben mit Christen, erlebten die Kinder, dass Gott real ist. Aber der „dicke Segen“, den die Kinder mitnehmen durften, ging auch an uns Mitarbeitern nicht vorbei.
„Als ich vom Indianercamp kam, fragten meine Freunde, warum ich so ein Strahlen auf dem Gesicht hätte.“
Nach jedem Camp waren wir zwar körperlich total kaputt und müde, aber uns war klar, dass wir beim nächsten Camp wieder dabei sein wollten. Die Mühen hatten sich total gelohnt.
„Wenn ich eines Tages vor Gott stehe und gefragt werden sollte, wo ich mein Herz so richtig hingegeben habe und wo ich mit voller Kraft dabei war, dann bin ich mir ziemlich sicher, dass ich antworten werde: Auf dem Indianercamp!“
Manchmal werden wir gefragt, ob es nicht frustrierend sei, dass man so viel Arbeit investiert, ohne wirklich Frucht sehen zu können. Nach dem Camp gingen die Kinder doch eh wieder in ihre alte Umgebung zurück und lebten ihr altes Leben weiter.
Wir sind uns ziemlich sicher, dass unsere Arbeit nicht umsonst ist, auch wenn wir nicht immer direkte Frucht sehen können. Unsere Aufgabe ist es in erster Linie zu säen, die Ernte holt dann jemand anders ein. Aber schön ist es auch zu sehen, dass manche Kinder tatsächlich nach dem Camp ein anderes Leben führen und Jesus als ihren Herrn angenommen haben. Wir sind uns sicher, dass viele Kinder Gott eindeutig und fesselnd erlebt haben und eines Tages daran erinnert werden und sich für ein Leben mit Jesus entsche iden.
„Wenn die Kinder am Ende des Camps uns weinend in den Armen liegen, weiß ich, dass sich die Mühe gelohnt hat.“ „Im Laufe der Jahre bin ich immer wieder von Kindern angerufen worden, weil sie sich ans Camp erinern wollten oder in mir eine gute Vertrauensperson sahen.“
Mit den Jahren sind wir immer tiefer in die Arbeit hineingewachsen, haben Verantwortung und Aufgabenbereiche übernommen und das Camp immer mehr mitgetragen. Als wir schließlich vor 2 Jahren gefragt wurden, ob wir die Leitung übernehmen wollten, brauchten wir nicht lange zu überlegen, bis uns klar war: „Ja, das wollen wir machen!“
Wahrscheinlich wäre uns die Entscheidung nicht so leicht gefallen, hätten wir keine so wunderbaren Vorbilder wie Sandy und Wolfgang gehabt, die uns die Jahre zuvor motiviert und gestärkt haben und uns insbesondere in die Arbeit hineinwachsen ließen. Wolfgang hat es ja so an sich, die Mitarbeiter direkt ins kalte Wasser zu schmeißen und ihnen sofort Verantwortung zu übergeben. Aber dadurch hatten wir die Chance, uns zu entfalten und unsere Art mit einzubringen. Eine Leiterfähigkeit, die wir gerne weiterführen wollen.
Kurz noch zu unserem privaten und beruflichen Leben außerhalb des Indianercamps.
Verheiratet sind wir seit fast zwei Jahren und leben gemeinsam in Krefeld, wo wir uns im Evangeliums-Haus in verschiedenen Bereichen einbringen. Navatharsan arbeitet als Industriemeister beim Chemiekonzern Lanxess und Tamara ist als Lehrerin in einer Schule für Lernbehinderte tätig, wobei sie aufgrund des bald kommenden Nachwuchses eine kleine Babypause einlegen wird.
„Der dicke Bauch hindert mich ganz und gar nicht daran, auch dieses Jahr beim Camp dabei zu sein.“
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